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Virtual Reality auf der Gamescom 2017

Gamescom 2017Virtual-Reality-Brillen und Devices für das Smartphone sind vielversprechende Produkte im Gamingbereich: Viele Hersteller versprechen sich große Geschäfte. Grund genug, weshalb Virtual Reality auf der Gamescom 2017 ein großes Thema sein wird.

Abtauchen in fremde Welten: Virtual Reality (VR) ist die erste echte Neuerung der Branche seit den ersten 3-D-Multiplayer-Spielen der späten 90er-Jahre.

Virtual Reality Brillen wie Oculus Rift und HTC Vive sind klare Vorläuferprodukte im Bereich der virtuellen Realität. Etliche Testphasen, die mitunter öffentlich verliefen, sodass Entwickler direkten Zugriff auf Technik und Programmcode hatten musste die Oculus Rift bis zur Fertigstellung über sich ergehen lassen.

Gamescom 2017 EingangDas alles um Spielern und Interessierten eine virtuelle Welt zu offenbaren, die tatsächlich etwas sehr realistisches hegt. Steuerung und Grafik sind detailgetreu und Bewegungen werden durch Sensoren und kompatiblen Kameras aufgezeichnet und in Echtzeit verwertet, sodass diese in die virtuelle Welt übertragen werden. Toll, was? Kopfbewegungen, Drehungen – etc. Das alles ist möglich, mit der Brille, die man zunächst einmal bezahlen können muss. Virtual Reality Brillen mit eingebautem Display sind eine technische Neuheit und es verhält sich nun einmal so, dass Neuheiten durch den Hype kostspielig sind.

Wesentlich günstiger kommen die Virtual Reality Devices für das Smartphone daher. Diese VR Brillen für Smartphones besitzen kein eigenes Display, sondern das eigene Smartphone fungiert hier als solches. Gekauft wird im Grunde nur die Kopfhalterung mit speziellen Einbauten, die die 3D-Sicht ermöglichen. Solch eine VR Brille für das Smartphone gibt es in sehr günstig bis teuer. Den Unterschied macht hier vor allem das Material. Eine Google Cardboard VR besteht zum größten Teil aus Pappe, weshalb die Lebensdauer auch eingeschränkt ist. Es gibt kostspieligere VR Brillen für das Smartphone, die aus Plastik oder sogar Metall bestehen. Mit Anwendungen können dann 3D-Filme, virtuelle Urlaubsplanung oder eine rasante Achterbahnfahrt heruntergeladen werden. Oder möchten Sie einmal in den Riffen des Atlantiks tauchen? Das alles ist nun möglich mit den Virtual Reality Brillen.

Für Spielentwickler sind Virtual Reality Brillen ein Meilenstein

Virtual Reality stellt einen Meilenstein in der Computerspiel-Branche dar. “Aktuell sehen wir erst die Anfänge von dem, was Virtual Reality bringen wird. Wir müssen erst herausfinden, was überhaupt möglich ist, und was nicht funktioniert”, sagt Alain Corre, Ubisofts Europachef.

Das Highlight: Virtual Reality auf der Gamescom 2017

Auf der Kölner Spielemesse Gamescom werden Fans auch im Jahr 2017 wieder die neuesten Computerspiele ausprobieren können. Darunter finden sich viele bekannte Titel aber auch spezielle „Showrooms“ für Virtual Reality sind in Planung. Während viele Ableger bekannter Spielereihen wie etwa Call of Duty oder Fifa vorgestellt werden, sind am anderen Ende der Hallen die VR-Begeisterten scharf auch jedwede Änderung der zumeist sehr teuren Virtual Reality Headsets.

Samsung Theatre

Achterbahn fahren im Samsung Theatre

Das Thema Virtual Reality dominiert die Spielemesse in Köln auch im Jahr 2017. Allerdings dieses Jahr mit einer neuen Tagesabfolge. Am Dienstag, den 22.08.2017, ist der Fachbesucher- und Medientag. Für Privatbesucher öffnen sich die Pforten von Mittwoch den 23.08.2017 bis Samstag den 26.08.2017 bei Ticketpreisen zwischen 8,50 € für ermäßigte Tageskarten und 14 € für Erwachsene. Alle Großen Branchen werden eigene Virtual-Reality-Demos anbieten und vorstellen. Zum Teil sind diese Marktreif und stehen kurz vor der Fertigstellung andere jedoch sind in der frühen Entwicklungsphase und erbitten erste Alpha-Tester um ihre Meinungen. Seit den 90er Jahren gab es keine so gravierende Änderung in der Spielebranche. Zuletzt hatten vor etwa 20 Jahren die ersten 3-D-Multiplayer Games für großes Aufsehen gesorgt. Auch der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) hält die VR Brille für ein zentrales Zukunftsthema, wie Geschäftsführer Maximilian Schenk verriet: „Das wird die Branche noch mal zusätzlich beflügeln“.


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