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Oculus Rift

(4.5 / 5 bei 21 Stimmen)

589,00 € 699,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 18. Oktober 2017 1:21
Display-Typ2 x 90mm OLED
Auflösung2160 x 1200 Pixel
Pixeldichte456 ppi
Bildwiederholrate (fps)90 Hz
Sichtfeld100 °
Integrierte Kamera
Room-Scale
Headtracking
NutzungSitzend oder stehend möglich
Gewicht470 g
Benötigte HardwareWindows Gaming PC

Gesamtbewertung

82%

"Gutes VR-Erlebnis, leider noch ohne Room Scale, dafür mit schönem Bild und leichter Einrichtung."

Ausstattung
75%
Inklusive Xbox Controller, Optional Oculus Touch Controller
Bedienung
80%
Sitzend oder stehend möglich, kein Room-Scale-VR
Bildqualität
90%
relativ hohe Pixeldichte ca. 456 ppi
Design
90%
kantiges, modernes Design, hochwertige Verarbeitung
Preis-Leis­tungsver­hält­nis
75%
relativ hoher Preis, Extrakosten durch Oculus Touch

Endlich kann jedermann die Oculus Rift kaufen! Als im Jahre 2012 der erste Prototyp der Oculus Rift auf der Electronic Entertainment Expo (E3) vorgeführt wurde, belächelten viele das Projekt, denn sie hatten noch die fehlgeschlagenen VR-Versuche aus den 1990er Jahren vor Augen. Doch schon die Oculus-Kickstarter-Kampagne zeigte, wie groß das Interesse an einem Head-Mounted Display war. Immerhin nahmen die Kalifornier damals damit über 2,4 Millionen Dollar ein. Danach gab es die VR-Brille in verschiedenen Ausführungen. Ab dem Frühjahr 2013 konnten Interessenten die Oculus Rift DK1 und ein Jahr später die Oculus Rift DK2 kaufen. Bei beiden Brillen handelte es sich um Entwicklerversionen. Seit März 2016 lässt sich nun endlich die offizielle Oculus Rift CV1 (Consumer-Version) kaufen. Der Oculus Rift Preis liegt bei 599 Dollar. Doch kommen wir als Erstes zu den technischen Daten in unserem Oculus Rift Test.

Verpackung als Transportbox

Oculus Rift kaufenBeginnen wir zunächst mit der Verpackung. Haben wir den weißen Pappschuber abgezogen, präsentiert sich der Karton in edlem Schwarz mit einer matten Oberfläche. Darin ruht die VR-Brille. Außerdem sind im Oculus Rift Preis enthalten eine praktische Fernbedienung, ein IR-Sensor zur Bewegungserfassung sowie die notwendigen Kabel, ein Xbox One Controller und das Spiel „Lucky Tale“. Sehr gut finden wir, dass die Verpackung einen Griff hat und wir die Rift so sicher von A nach B bringen können. Eine kleine aber feine Idee der Macher.

Deshalb sind die Oculus Rift Preise unterschiedlich

Wer eine Oculus Rift kaufen will, der wird schnell feststellen, dass sich die Oculus Rift Preise in den USA und Deutschland unterscheiden. Leider müssen wir nämlich Steuern und Versand dazurechnen. Deshalb liegt der deutsche Oculus Rift Preis bei 749 Euro. Doch wir können jetzt schon sagen, diese Investition lohnt sich.

Einrichtung

Erfreulich schnell geht die Einrichtung des VR-Systems. Wir stellen den Infrarotsensor vor uns und schließen alle Kabel an. Folgende Anschlüsse brauchen wir dafür:

  • 1× USB 3.0 für die VR-Brille
  • 1 × USB 3.0 für den Infrarotsensor
  • 1 × USB 2.0 für den Xbox One Controller

Anschließend installieren wir die Treiber und Updates und sind in nicht einmal 20 Minuten fertig. Der erwähnte Sensor, oft auch als Infrarot-Kamera bezeichnet, dient dazu unsere Bewegungen zu registrieren. Wir testen ihn aus ungefähr drei Metern Entfernung und stellen erfreut fest: Er kann uns immer korrekt erfassen, selbst bei schnellen Drehungen. Das Kabel der Brille ist übrigens vier Meter lang und erlaubt damit viel Bewegungsfreiheit.

Tragekomfort

Vor knapp zwei Jahren konnte einer unserer Tester die Oculus Rift DK2 kaufen und war schon von diesem Model begeistert, zumindest was den Tragekomfort betrifft. Bei der Consumerversion ist dieser jetzt noch besser. Es ist unglaublich, wie gut die VR-Brille sitzt. Das Gewicht verteilt sich angenehm auf unserem Kopf und dank der elastischen Bänder können wir sie problemlos auf- und abnehmen, ohne nachjustieren zu müssen. Aktuell kann im Bereich Tragekomfort damit keine andere VR-Brille konkurrieren. Übrigens ist diese VR-Brille für Brillenträger ebenfalls geeignet. Sie bietet genug Platz fürs Nasenfahrrad.

Oculus Rift Auflösung und mehr

Wie bereits erwähnt, hatte einer unserer Tester die Oculus Rift DK2 kaufen können und deshalb fällt uns beim Vergleich der DK2 mit der Konsumenten-Version sofort der Unterschied auf, der die Oculus Rift Auflösung betrifft. Wir sind begeistert, welche Verbesserung es hier gibt. Auf jedes Auge kommen nun 1080 × 1200 Pixel, zuvor waren es gerade mal 960 × 1080 Pixel. Auch die Bildwiederholrate des Head-Mounted Displays weiß zu überzeugen, sie liegt bei angenehmen 90 Hz. Dank ihr bleibt die Darstellung flüssig und Übelkeit kann kaum entstehen. Das Sichtfeld der VR-Brille liegt bei ca. 110 Grad, wir empfanden es aber etwas kleiner als bei der HTC-Vive, die das gleiche Sichtfeld bietet.

Doch nun zum Wichtigsten: Wie sieht das Bild aus?

Kurze Antwort: Klasse!

Wir können so gut wie keine Fliegengittereffekte ausmachen. Dank der eigens entwickelten Linsen sehen wir auch kaum störende Lichtreflexionen. Das ist leider nicht bei allen VR-Brillen so. Besonders fasziniert hat uns aber der nicht mehr wahrzunehmende Screen Door Effect (SDE), der den sichtbaren Zwischenraum zwischen den einzelnen Pixeln beschreibt. Allein schon für dieses super Bild ist selbst der deutsche Oculus Rift Preis mehr als angebracht. Und wir können an dieser Stelle schon sagen, wer eine Oculus Rift kaufen will, wird nicht enttäuscht werden.

Nötige Hardware

Schon in der Vergangenheit wurden Leute, die eine Oculus Rift DK2 kaufen wollten, gewarnt, dass deren Hardwarehunger enorm sei. Und auch vor dem Erscheinen der Konsumenten-Version überschlugen sich die Oculus Rift News mit Meldungen über deren technische Anforderungen an den PC. Folgende Systemvoraussetzungen gibt Oculus an, damit das VR-System zufriedenstellend läuft:

  • Grafikkarte: NVIDIA GTX 970 / AMD R9 290 oder besser
  • Prozessor: Intel i5-4590 oder besser
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Videoausgang: HDMI 1.3
  • Anschlüsse: 3 × USB 3.0, 1 × USB 2.0
  • Betriebssystem: Windows 7 SP1 64 Bit oder besser

Die Aufzählung zeigt, dass die Systemanforderungen nicht exorbitant sind und dass jeder, der einen einigermaßen aktuellen Spiele-PC sein Eigen nennt, die Rift daran betreiben kann. Wer wirklich nur einen Bürorechner zu Hause stehen hat, der muss sich vor dem Oculus Rift kaufen tatsächlich bessere Hardware besorgen.

Oculus Rift kaufen – die Steuerung

Wer bereits eine (DK2) Oculus Rift kaufen konnte, weiß um die Steuerung. Hier gibt es immer wieder Aussagen, dass diese wesentlich schlechter sei, als etwa bei der HTC Vive. Zunächst gibt es zur Rift eine Fernbedienung, die gut in der Hand liegt und sehr praktisch ist, um etwa im Store zu navigieren. Mit dem beigelegten Xbox One Controller steuern wir hingegen, wie beim Computerspiel vor dem Monitor. Das ist sicher nicht sehr innovativ, allerdings ist der Controller den meisten Gamern bekannt und setzt keine Eingewöhnungsphase voraus. Zudem soll Ende des Jahres endlich der lang ersehnte Oculus Touch herauskommen. Diseer erkennt dann sogar die Bewegung der einzelnen Finger, was der Immersion doch deutlich zuträglich ist.

Wer es nicht glaubt, kann sich in diesem Video davon überzeugen:

Oculus Rift Spiele

Wer regelmäßig die Oculus Rift News liest, weiß, dass es einige Oculus Rift Spiele gibt, die exklusiv für dieses System erscheinen. Wir haben uns zwei davon näher angesehen, um einzuschätzen, wie gut die Immersion des Systems ist, also wie gut uns die Oculus Rift in die virtuelle Welt eintauchen lässt.

  • Chronos

„Chronos“ ist ein atmosphärisches RPG (Rollenspiel), was den Spieler in eine wundervoll gestaltete Welt eintauchen lässt. Die Kamera steht hier an einem festen Punkt, aber von diesem aus können uns beliebig in der Welt umsehen. Auch wenn das Spiel nicht in der Egoperspektive gespielt wird, so ist die Immersion doch enorm. Als wir in den Felsen sind und nach oben schauen, wird uns die Höhe dieser Wände erst bewusst. Beim Kampf gegen einen der gigantischen Endgegner bleibt uns mehrere Male das Herz stehen, so intensiv ist das Spielerlebnis. Des Weiteren tragen die anspruchsvollen Kämpfe und die knackigen Rätsel zum Spielspaß bei.

  • Lucky Tales

Lucky Tales“ erinnert sehr an Super Mario 64, nur dass in diesem Jump ‘n’ Run ein Fuchs die Hauptrolle spielt. Die Kamera schwebt in diesem Oculus Rift Spiel neben dem Fuchs. Dabei können wir sie mit unserer Kopfbewegung in eine andere Richtung steuern und uns umsehen. Das sorgt oft für tolle Effekte. So stehen wir vor eine Windmühle, schauen nach oben und sagen tatsächlich: Wow!, eben weil sie uns so groß erscheint. Sehr nett ist auch die Interaktion mit dem Fuchs. Beugen wir uns zu ihm, dann winkt er uns zu. Die Spielwelt ist sehr lebendig, an allen Ecken und Enden wuselt etwas herum. Dank der hübschen Musikbegleitung macht das kurzweilige Jump ‘n’ Run so viel Spaß.

Wer die Oculus Rift kaufen will, kann nichts falsch machen

Wir hatten große Erwartungen an die VR-Brille aus Kalifornien. Da wir vor fast zwei Jahren schon die Oculus Rift DK2 kaufen konnten, wussten wir natürlich, was uns ungefähr erwartet. Jedoch wurden wir mehr als positiv überrascht. Zwar ist der Oculus Rift Preis höher, als zunächst angekündigt, das ist aber völlig gerechtfertigt. Bei keiner anderen VR-Brille konnten wir ein derart schönes Bild genießen, was die Immersion nahezu perfekt macht. Wir raten daher jedem, der eine Oculus Rift kaufen will bzw. darüber nachdenkt, es auch zu tun. Einfache Einrichtung, super Bild und hohe Immersion sind garantiert. Auch warten viele, tolle Spiele darauf, mit der Oculus Rift entdeckt zu werden.

Oculus Rift

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