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HTC Vive

899,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 21. August 2017 9:21
Display-Typ2 x OLED
Auflösung2160x1200 Pixel
Pixeldichte447 ppi
Bildwiederholrate (fps)90 Hz
Sichtfeld110 °
Integrierte Kamera
Room-Scale
Headtracking
NutzungSitzend oder stehend möglich
Gewicht555 g
Benötigte HardwareWindows Gaming PC

Gesamtbewertung

89%

"So macht VR wirklich Spaß. Room Scale ist eine Wucht und die Steuerung mit den Controllern einfach und intuitiv!"

Ausstattung
95%
inkl. 2 Steam Controller, Frontkamera
Bedienung
95%
stehend und in Bewegung auf bis zu 5x5m
Bildqualität
85%
großes Sichtfeld (ca. 110°)
Design
85%
etwas bulliges Design, gute Verarbeitung
Preis-Leis­tungsver­hält­nis
85%
hohe Standards bei hohem Preis

Als der Prototyp der HTC Vive auf dem Mobile World Congress vorgestellt wurde, waren die Erwartungen hoch. Immerhin sollte dieses Head-Mounted Display wesentlich mehr Interaktion mit der virtuellen Welt ermöglichen, als die Oculus Rift und das bei gleicher Bildqualität. Seit April 2016 kann man jetzt die HTC Vive kaufen. Grund genug für uns einen ausführlichen HTC Vive Test durchzuführen.

Eine HTC Vive kaufen – Preis und Lieferzeit

htc vive testZunächst sind wir angenehm überrascht von der Lieferzeit der Vive. Schon nach ca. 72 Stunden halten wir sie in den Händen. In der schicken Box finden wir neben der VR-Brille, zwei drahtlose HTC Vive Controller, zwei Basisstationen, Verteiler und Ohrhörer. Auch ein umfangreiches Softwarepaket liegt bei, doch dazu später. Allein aufgrund der angenehm kurzen Lieferzeit sollte man die HTC Vive bestellen. Denn was nützt einem ein VR-System, was ewig nicht geliefert wird?

Der HTC Vive Preis erscheint mit 899 Euro (Anfang Juli 2016) zunächst hoch. Doch wir, das Team von VR Brillen Test, können an dieser Stelle schon verraten, er ist mehr als angemessen. Bei unserem Test offenbart sich eine völlig neue Art und Weise, die virtuelle Welt zu erleben und mit ihr zu interagieren. In diesem Wissen ist der HTC Vive Preis wirklich akzeptabel und wer die HTC Vive kaufen will, wird nicht enttäuscht werden.

Übermäßiger Hardwarehunger?

Wenn vom HTC Vive Preis geredet wird, dann wird fast immer ihr Hardwarehunger angeführt. Für die PC-Hardware sollen dann angeblich immense Summen investiert werden müssen, um die VR-Brille zum Laufen zu bringen. Folgende Mindestanforderungen gibt HTC an:HTC Vive Hardware

  • Grafik: NVIDIA GeForce GTX 970 / AMD Radeon R9 290, gleichwertig oder besser
  • Prozessor: Intel i5-4590 / AMD FX 8350, gleichwertig oder besser
  • Arbeitsspeicher: 4 GB oder mehr
  • Video-Ausgang: HDMI 1.4 oder DisplayPort 1.2 oder besser
  • USB-Anschluss: 1x USB 2.0 oder besserer Anschluss
  • Betriebssystem: Windows 7 oder neuer

Jeder, der einen halbwegs neuen Computer zum Spielen, zur Grafikbearbeitung oder Videoschnitt besitzt, sollte diese Anforderungen jedoch erfüllen können. In den HTC Vive Preis neue PC-Hardware einzurechnen ist also nur für Leute wichtig, die lediglich einen Bürorechner besitzen. PC Anwender mit ohnehin leistungsfähigen Systemen können ohne Angst vor Mehrkosten die HTC Vive bestellen.

HTC Vive Test – Aufbau und Installation

Für unseren HTC Vive Test müssen wir zunächst für etwas Platz sorgen. Einige Tische und Stühle werden verrückt und Lampenstative aufgebaut. Warum? Die Roomscaling-Sensoren müssen in zwei Metern Höhe montiert werden und bei uns an der Wand können wir sie bautechnisch bedingt nicht befestigen. Von diesen Sensoren sind zwei Stück im Lieferumfang enthalten. Sie tasten einen maximal 4,5 × 4,5 Meter großen Bereich mittels Lasern ab und erfassen darin die Bewegung des Spielers. Diese wird dann direkt mit der Bildinformation in der HTC Virtual Reality abgeglichen. So kann der Nutzer in der virtuellen Welt genauso herumlaufen, wie in der realen. Natürlich nur in dem von den Sensoren erfassten Bereich. Übrigens darf er eine Fläche von 1,5 × 1,5 Meter nicht unterschreiten, darunter funktioniert das Roomscaling nicht mehr bzw. macht es keinen Sinn. Natürlich kann das VR-System aber auch ohne Roomscaling im Sitzen genutzt werden.

Die HTC Vive an sich wird mit einer Anschlussbox verbunden, die wiederum an den PC angeschlossen wird. Nachdem wir alles aufgebaut haben, sind gut 20 Minuten vergangen. Das anschließende HTC Vive Setup mit der Softwareinstallation, Treiberupdate usw. geht ebenfalls relativ schnell von der Hand.

Erste Gehversuche beim HTC Vive Test

htc vive kaufenNach dem erfolgreichen HTC Vive Setup starten wir. Über ein Menü auf einer virtuellen Leinwand können wir auf den Steam Store und unsere Bibliothek zugreifen, um HTC Vive Spiele und Anwendungen zu starten. Dank der intuitiven HTC Vive Controller ist das sehr einfach. Sie erinnern uns an die Nunchucks der Nintendo Wii, sind aber um einiges größer. Praktisch ist außerdem die eingebaute Kamera des Headsets, die uns auf Knopfdruck die reale Umgebung zeigt. So können wir die HTC Vive Virtual Reality verlassen, ohne die Brille absetzen zu müssen. Will man also nur ein Glas Wasser trinken, geht das ohne Probleme.

Die HTC Vive Auflösung liegt bei 1080 × 1200 Pixeln pro Auge und das bei einer Frequenz von 90 Hz. Dass die OLED-Displays bei dieser Beanspruchung Wärme erzeugen, ist logisch. Als problematisch empfinden wir das aber zu keinem Zeitpunkt. Selbst bei längerem Tragen der VR-Brille schwitzen wir nicht. Ausgenommen ein Spiel fordert von uns vollen Körpereinsatz, aber da kommen wir auch ohne Head-Mounted Display ins Schwitzen.

Beim Sitz der Brille stellen wir fest, dass sie nicht ganz so fest anliegt, wie der große Konkurrent Oculus Rift. Nun berichten andere Tester, dass die Brille bei schnellen Bewegungen vom Kopf rutscht und gelegentlich nachjustiert werden muss. Wir können bei unserem HTC Vive Test diesen Eindruck nicht bestätigen. Sind die Gurte richtig angezogen, sitzt sie sicher und drückt auch nicht auf das Gesicht.

Nervige Nabelschnur?

Die Vive hängt über einen Kabelstrang an der Anschlussbox. Nun könnte man meinen, dies wäre problematisch, weil man sich beim Spielen oder Bewegen in den Kabeln verheddert. Aber wir können Entwarnung geben. Bei fast allen HTC Vive Games, die wir ausprobieren, vergessen wir die Kabel. Es gibt einige HTC Vive Spiele, die zu sehr schnellen Bewegungen animieren. Dort schlägt uns ab und zu ein Kabel an den Fuß. Doch das kann die Immersion, also das Gefühl sich in einer anderen Welt zu befinden, kaum trüben. Außerdem ist der Kabelstrang mit 4,5 Metern großzügig bemessen und erlaubt uns, unsere Roomscaling-Zone voll auszunutzen. Wer die HTC Vive kaufen will, kann sich also auf eine fast grenzenlose virtuelle Welt freuen.

HTC Vive Games

Wie schon angemerkt ist im HTC Vive Preis nicht nur die Hardware, sondern auch Software enthalten. Zum einen sind das die Spiele „Job Simulator“ und „Fantastic Contraption“. Zum anderen ist das „Tilt Brush“, ein dreidimensionales Mal- und Zeichenprogramm. Zwar ist niemand von uns Testern ein Zeichengenie, aber mit dieser Software kam wirklich Freude auf. In drei Dimensionen zu malen, ist dank vieler Effekte und den super HTC Vive Controllern wirklich ein Garant für kreativen Spaß.

Beim Spiel „Fantastic Contraption“ bauen wir ungewöhnliche Gegenstände und Maschinen, um einen pinken Ball in ein pinkes Tor zu bekommen. Kreativität und Geschick sind gefragt. An dieser Stelle sollten wir erwähnen, dass es nicht nur Spaß macht, in VR verrückte Apparate zu bauen, sondern de HTC Vive Nutzer bei seinen Verrenkungen zu beobachten.

HTC Vive GamesMit dem Spiel „Job Simulator“ tauchen wir in die Arbeitswelt ein. Je nachdem welchen Arbeitsplatz wir wählen, können wir Hotdogs zubereiten, Akten schreddern, Papierflieger bauen usw. Hier kommt das Roomscaling sehr gut zum Einsatz, denn in unserem kleinen Büro bzw. hinter unserer Theke können wir uns frei bewegen. Niemand von uns hätte erwartet, freiwillig nach der Arbeit wieder zu arbeiten, aber mit diesem Spiel macht es einfach Laune.

Auch bei HTC Vive Spielen, die im Sitzen gezockt werden müssen, wie etwa „Elite Dangerous“ oder „Life for Speed“, haben wir dank der super HTC Vive Auflösung und des schön weiten Blickfeldes von 110°, selbst ohne Roomscaling eine Menge Spaß. Die Immersion ist beeindruckend.

HTC Vive Test – Motion Sickness

Ein Thema aber wird im Zusammenhang mit der HTC Vive und anderen VR-Systemen immer wieder diskutiert: Motion Sickness. Diese Bewegungsübelkeit tritt auf, wenn der Körper andere Bewegungssignale erhält als die Augen. Beim Spielen mit der HTC Vive ist dieses Phänomen nicht aufgetreten. Bei keinem der von uns getesteten HTC Vive Games oder Anwendungen wurde uns übel. Dank Roomscaling kann sich nämlich unser Körper innerhalb eines bestimmten virtuellen Raumes normal bewegen und größere Entfernungen werden einfach per Teleportation zurückgelegt.

HTC Vive Preis und Leistung

Wer sich eine HTC Vive kaufen will, der kann aus unserer Sicht nichts falsch machen. Auch die Mängel, die in den Gerüchteküchen des Internets immer wieder auftauchen, sind uns nicht aufgefallen oder schienen für uns wenig problematisch.

Die Auswahl an Spielen ist jetzt schon vergleichsweise groß. Zurzeit sind es 110 Titel. Viele davon sind angenehm kurzweilig, andere fesseln uns lange in der virtuellen Realität. Dazu gehört „Vanishing Realms“, bei dem wir in einer Mittelalterwelt gegen Magier, Monster und Skelette kämpfen müssen. Am meisten Spaß machte es uns, sich hinter einem Stein oder etwas anderem zu verstecken und die Monster mit Pfeil und Bogen abzuschießen. Das Einzige, was der VR-Brille noch fehlt, sind echte Blockbuster, wie man sie vom PC oder der Konsole kennt. Aber hier sind schon einige vielversprechende Titel angekündigt.

Der HTC Vive Test – unser Fazit

Alle, die eine HTC Vive kaufen wollen, müssen nicht lange überlegen. Unser HTC Vive Test hat uns vom System überzeugt. Lediglich Fans von bekannten Spielreihen werden momentan nicht bedient, aber viele sind bereits angekündigt. Der HTC Vive Preis ist angesichts des völlig neuen Spielerlebnisses nicht günstig, aber mehr als gerechtfertigt. Ein Flug in die Karibik kostet mehr und mit der Vive kommt man dort quasi in Millisekunden hin. Außerdem kann sich jeder VR-Interessent sicher sein: Eine HTC Vive kaufen heißt, eine völlig neue Dimension des Entertainments zu kaufen.

HTC Vive

899,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 21. August 2017 9:21
Jetzt hier erhältlich

Kommentare


Chris 12. August 2016 um 19:39

Die Vive ist ist ein Bombenteil. Besonders der Room scale part reißt es raus. Das ist spielen aus einer anderen Dimension. Dagegen wirken herkömmliche Monitorspiele wie ein Gimmick. Hab die seit gut 2 Monaten und spiele täglich mehrere Stunden. Kann mir nicht mehr vorstellen ohne auszukommen.

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